Pratteln

Vom Faustkeil zur modernen Gemeinde

Die zentrale Lage, interessante Bauprojekte und die noch vorhandenen Landreserven ermöglichen vielversprechende Entwicklungen in Pratteln. Die in den letzten Jahren entstandenen markanten Hochhäuser geben der Gemeinde ein unverkennbares Gesicht. In den nächsten Jahren sind viele Bauvorhaben geplant. Die Tramlinie 14 soll in den neuen Ortsteil Salina Raurica verlängert und die Rheinstrasse Richtung Autobahn verlegt werden.

Pratteln ist Fundort des bisher ältesten Nachweises menschlicher Tätigkeit auf Schweizer Boden. Der 1974 entdeckte Faustkeil ist mindestens 100’000 Jahre alt. Das Dorf selbst geht auf einen Dinghof des Klosters St. Alban und auf den Besitz der Herren von Eptingen zurück. Diese errichteten im 11. oder 12. Jahrhundert die Burg Madlen auf dem Adlerberg, die 1356 durch das Erdbeben zerstört wurde. Nach dem Erdbeben bauten die Eptinger die Burg im Dorf als Weiherschloss wieder auf. 1384 wurde das Dorf von den Baslern niedergebrannt und 1468 im Sundgauerkrieg von den Eidgenossen verwüstet. 1525 erwarb Basel die eptingische Herrschaft in Pratteln.

Ein 40-köpfiger Einwohnerrat kümmert sich in der Gemeinde um die Abwicklung der politischen Geschäfte.


Gemeindepräsident:

Stephan Burgunder (FDP)

Gemeindeverwaltung Pratteln
Schlossstrasse 34
4133 Pratteln
Telefon 061 825 21 11
allservice@pratteln.bl.ch

Öffnungszeiten:
Schalter: Mo-Do 8.30–11.45 Uhr, Mo, Do 14–16.45 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Fr 8.30–14 Uhr durchgehend, Telefonzentrale Mo, Di, Do 8-12 und 13.30-17 Uhr, Mi 8–12 und 13.30–18 Uhr, Fr 8–17 Uhr durchgehend.

Pratteln in Zahlen

16'189 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 30. September 2016)
1069 ha Gesamtfläche
290 Meter über Meer (Bahnhof)
Erste Erwähnung: Anno 1103 (Bratello)

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